Training und Coaching – was ist eigentlich der Unterschied?

Training und Coaching sind Begriffe, die zum einen sehr häufig, zum anderen sehr unterschiedlich verwendet werden. Gemeinhin ist zu beobachten, dass eine eindeutige Unterscheidung schwer fällt.

Woran liegt das, wo ein Training an sich doch grundsätzlich sehr wohl von einem Coaching zu unterscheiden wäre? Vermutlich am teils unüberschaubaren Angebot in der Weiterbildungsbranche und dem generell sehr hart umkämpften Markt.

Elemente von Trainings werden oft mit Elementen von Coachings vermischt.

Anbieter von Trainings und Coachings neigen dazu, Elemente aus beidem miteinander zu vermischen. Man muss als Anbieter von einer Fortbildung in der Weiterbildungsbranche viel bieten können und da möchte man sich vielleicht Möglichkeiten nicht verbauen, indem man auf eine allzu präzise Abgrenzung beharrt. Noch dazu ist es ja durchaus legitim, Techniken aus verschiedenen Weiterbildungsmethoden zum Zwecke der besseren Zielerreichung zu vermengen.

Außerdem gibt es das unklare Verständnis von Training und Coaching nicht nur auf der Anbieter-Seite. Auch beim Nachfrager herrscht mitunter Verwirrung darüber, was genau er denn nun braucht? Ein Coaching oder doch „nur“ ein Training? Es gehört heute daher zu den wesentlichen Aufgaben eines Anbieters, mit einem potenziellen Kunden zu definieren, ob ein Coaching oder ein Training sinnvoll für die vorgegebene Aufgabe ist.

 

Die wesentlichen Unterschiede von Training und Coaching

Die wesentlichen Unterschiede lassen sich an den Faktoren „Zeit“ und „Vermittlung einer Lösung“ festmachen:

Training Coaching
  • einmalig oder mehrmalig
  • immer punktuell
  • muss eine Lösung bieten
  • Übt die Lösung ein
  • immer mehrmalig
  • prozessbegleitend
  • bietet keine direkten Lösungen
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Auch wenn diese Gegenüberstellung der komplexen Fragestellung nicht gänzlich gerecht wird, so bietet sie doch eine erste gute Orientierung. Ein wesentlicher Punkt ist also, dass bei einem korrekt durchgeführten Coaching, der Coachee bestimmt, wohin die Reise geht, wo hingegen es bei einem klassischen Training in die andere Richtung verläuft: der Trainer gibt in Abstimmung mit dem Auftraggeber ein Ziel vor, und führt seine Trainingsteilnehmer mit Hilfe von bestimmten Methoden, Techniken und Übungen dorthin.

Coachings sind in der Regel komplexer umzusetzen als Trainings

Trainings sind also in der Regel wesentlich einfacher umzusetzen als der komplexere Weg des Coachings und eignen sich hervorragend für die Vermittlung bestimmter Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in einem bestimmten Umfeld erforderlich oder gewünscht sind. Typische Trainings werden in den Bereichen Vertrieb, Kommunikation und Führung gebucht und finden in Gruppen von maximal 15 Personen statt, während sich bei Coachings die Teilnehmerzahl kleiner verhält. Damit auch die Weiterbildung von Trainern gewährleistet wird, sind spezifische Train-the-Trainer– Seminare entstanden.

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